DropDownMenu

Letzte Rezensionen

““ “ “ “ “ “ “ “ “ “ ““
Posts mit dem Label Daniel Mendelsohn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Daniel Mendelsohn werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. August 2022

{Rezension} Flüchtige Umarmung: Von der Sehnsucht und der Suche nach Identität ~ Daniel Mendelsohn

Flüchtige Umarmung || Daniel Mendelsohn || Siedler Verlag || Roman || HC || 256 Seiten || 1/1

Aufgewachsen als Sohn eines Mathematikers in einem Vorort auf Long Island, treibt es Daniel Mendelsohn weg von zu Hause, um herauszufinden, wer er ist: Er stürzt sich in sein Studium der Altphilologie und erkennt sich in den Texten der griechischen Klassiker wieder; um seine Wurzeln zu ergründen, erforscht er die Geschichte seiner Familie, osteuropäischer Juden; in New York City wird er Teil der Schwulenszene; die Sehnsucht nach einer eigenen Familie erfüllt sich wider alle Erwartungen.


Mittlerweile schon drei Jahre ist es her, dass Daniel Mendelsohn mich auf eine Odyssee mitnahm und mit seinem Schreib-, seinem Erzählstil beeindruckte. Als ich zufällig über die auf deutsch neuerscheinende Übersetzung seines Debüts stolperte, konnte ich nicht widerstehen!

Mittwoch, 5. Juni 2019

{Rezension} Eine Odyssee: Mein Vater, ein Epos und ich ~ Daniel Mendelsohn

Eine Odyssee: Mein Vater, ein Epos und ich Daniel Mendelsohn
Eine Odyssee: Mein Vater, ein Epos und ich || Daniel Mendelsohn || Siedler || Roman || HC || 352 Seiten || 1/1

Als Jay Mendelsohn, pensionierter Mathematiker und 81 Jahre alt, eines Tages spontan beschließt, den Uni-Grundkurs seines Sohnes Daniel zum Thema „Odyssee“ zu besuchen, ahnen beide Männer nicht, dass dies der Beginn einer ganz eigenen Familien-Reise ist. Vater und Sohn folgen auf einer Schiffsroute den Spuren des homerischen Epos – und im Angesicht der eigenen Sterblichkeit überwinden sie ihr gegenseitiges Schweigen.

Ein 4000 Jahre alter Mythos behandelt all die Menschheitsthemen, die uns noch immer bewegen: Familie, Identität, Heimat. Und zugleich weist er einem Vater und einem Sohn den Weg, wieder zueinander zu finden.


Als begeisterter (griechische) Mythologie-Leser, jedoch nicht des (Alt-)Griechischen mächtig, reizte mich dieser Titel sofort, als ich von ihm las. Nach der Leseprobe war ich allerdings skeptisch und unentschlossen - auf Grund des, bereits auf den ersten Seiten, verschachtelten Erzählstils könnte dieses Buch entweder genial oder unnötig akademisch-komplex werden. Ich habe mich aber entschieden, dem Buch eine Chance zu geben...