Ahoi! Bei einem Blick durch mein Zimmer muss ich doch etwas schmunzeln. Auf meinem Schreibtisch liegt ein Buch, das sich der seltenen Ehre würdig erwiesen hat, von mir nicht nur vorsichtig, sondern mit Marker, Stift und Leserillen gelesen zu werden. Feminist Fight Club. Eine unglaublich witzige, bitterböse und zugleich erschreckende Realitätsbeschreibung sowie Handbuch der Patriarchatsbekämpfung in einem. Und dann liegt da noch noch Eine Verteidigung der Rechte der Frau. Drei Mal.* Neben meinem Bett stehen die spanischsprachigen Good Night Stories for Rebel Girls, auf meinem Reader befindet sich Power Women und in dem Ordner für meine nächste Hausarbeit noch ein paar Texte zum Thema Frauen, Arbeitswelt und Unterdrückung. Scheint mich also zu beschäftigen, dieses Thema!
Weil ich selber eine Frau bin? Eine "Power Woman"? Vielleicht. Denn was ist das überhaupt? Wie muss eine Frau sein, um so genannt zu werden? Muss sie kämpfen können wie Superwoman, Kleidergröße 34 und Highheels tragen, perfekt geschminkt sein und spitzenmäßig kochen können, nebenbei eine bahnbrechende Erfindung machen, die Welt ein wenig retten und die Politik aufmischen?