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Letzte Rezensionen

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Dienstag, 24. Oktober 2023

Ich bin nicht Schiller! ~ Zwei wunderbare Sachbücher über Stefan Zweig & Johann Wolfgang von Goethe


Ahoi! Zum heutigen Tag der Bibliotheken möchte ich euch zwei Bücher über Autoren vorstellen, die heutzutage nicht nur in jeder Bibliothek zu finden sind, sondern auch beide Vielleser und Buchsammler waren.

Verschiedener könnten die zwei Bücher über Zweig und Goethe dabei kaum sein - es eint sie jedoch nicht nur die Thematik, sondern auch die jeweils überzeugende Umsetzung. Ich habe viel gelernt über die beiden großen (oder sagen wir lieber bedeutenden; war Goethe doch nur 4cm höher als ich!) deutschsprachigen Autoren und konnte auch faszinierende Parallelen ziehen - beide genossen das Privileg finanzieller Sicherheit, unterhielten Freundschaften und Kontakte zu den wichtigsten Personen ihrer Zeit, liebten das Reisen, pflegten umfangreiche Briefverkehre und auch einige Marotten. Doch genug erzählt; Vorhang auf!

Samstag, 21. Oktober 2023

{Rezension} Gar es ohne Bares: Das kreative Kochbuch für alle mit kleinem Geldbeutel und wenig Zeit ~ Sebastian Maas

Gar es ohne Bares || Sebastian Maas || Penguin Verlag || Kochbuch || SC || 240 Seiten

Deine nachgekochten Instagram-Gerichte sehen zwar hübsch aus, aber schmecken nicht? Das Kochbuch deiner Eltern verlangt eine High-End-Küchenausstattung, die dir fehlt? Und im TV kochen die Star-Köche mit Hummerpaste und Kaviar? Dieses Buch ist für alle, die auch ohne Sous-Vide-Garer und nur mit kleinem Geldbeutel leckere Gerichte selbst zubereiten wollen. Basierend auf seiner erfolgreichen SPIEGEL-Kolumne „Kochen ohne Kohle“ stellt Hobbykoch Sebastian Maas hier besondere Gerichte jenseits von Pizza-Toast und Spaghetti Bolognese vor, die mit einfachen Mitteln und wenigen Zutaten gekocht werden können. Der Preis pro Portion liegt immer bei maximal 3 Euro – um niemals teurer als die Mensa zu sein. Mit einer Prise Humor zeigt Maas, wie man auch am Ende des Monats Abwechslung auf den Teller bringt und mit etwas Kreativität aus wenig viel macht, um auf Dates, Partys und an Feiertagen kulinarisch zu überzeugen.


Ich hätte nie gedacht, dass mir mal jemand durch ein Kochbuch sympathisch werden würde. Oder dass ich wegen eines solchen Buches so begeistert sein würde. But here we go.

Dienstag, 10. Oktober 2023

{Rezension} Das Vogelmädchen von London ~ Mat Osman

Das Vogelmädchen von London || Mat Osman || Rütten & Loening Verlag || 
historischer Roman || HC || 493 Seiten || 1/1

London, 1601. Shay ist Botenmädchen, Falknerin und Wahrsagerin, die in den Flügen der Vögel die Zukunft zu sehen vermag. Nonesuch ist der Star des sagenumwobenen Blackfriars-Theaters, wo eine Gruppe von Jungen für den Londoner Adel auftritt. Als sie über den Dächern Londons fliehen müssen, weil Shay gefangene Vögel befreit hat, lernen die beiden sich kennen – und verlieben sich. Dann gründen sie gemeinsam das Ghost Theatre, das in den versteckten Winkeln der Stadt phantastische Stücke aufführt. Doch bald verbreitet sich der Ruf Shays als Wahrsagerin – bis auch Königin Elizabeth sie aufsucht. Shay fällt wie üblich in Trance und weissagt der Königin – mit ungeahnten Folgen.


Ich gebe es zu - das Cover hat mich magisch angezogen und neugierig auf das Buch gemacht. Und Theater, Liebe und eine Prise Magie im elisabethanischen London? Das klang vielversprechend!

Samstag, 7. Oktober 2023

{Rezension} Ach, wie gut, dass niemand weiß... ~ Rolf-Bernhard Essig

Ach, wie gut, dass niemand weiß... || Rolf-Bernhard Essig || Duden || 
Sachbuch || SC || 168 Seiten || 1/1

„Spieglein, Spieglein an der Wand …“, „Kreide fressen“ oder das „hässliche Entlein“ – unseren Märchen verdanken wir bis heute viele Redewendungen und geflügelte Worte. Man könnte sagen: „Und weil sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute.“ Dieses Buch widmet sich den schönsten, bekanntesten und doch oft rätselhaften Sprachbildern aus dem Märchenreich. Redensartenpapst Rolf-Bernhard Essig klärt unterhaltsam über ihre Bedeutung, ihren Hintergrund und ihre Karriere in der deutschen Sprache auf. Einfach märchenhaft!


Sprache finde ich ja grundsätzlich faszinierend und gerade die Herkunft von Sprichwörtern interessiert mich, sodass ich bei diesem Büchlein nicht nein sagen konnte. Witzigerweise ist mir erst jetzt beim Rezensionschreiben aufgefallen, dass ich vom Autor mit Da haben wir den Salat. In 80 Sprichwörtern um die Welt vor fünf Jahren schonmal ein Buch gelesen habe.