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Mittwoch, 21. September 2022

{Rezension} Mary ~ Anne Eekhout

Mary || Anne Eekhout|| btb Verlag || Roman || HC || 416 Seiten || 1/1

Im Jahre 1816 hat Mary Shelley, gerade einmal achtzehn Jahre alt, die Geschichte von Frankensteins Monster erschaffen, eine der außergewöhnlichsten, einflussreichsten und faszinierendsten Horrorgeschichten der Weltliteratur.

Es ist der Sommer, den Mary mit ihrem Geliebten Percy Shelley, ihrem neugeborenen Sohn William und ihrer Stiefschwester Claire bei Lord Byron und John Polidori am Genfer See verbringt. Draußen toben Gewitter, nachts sitzen die Freunde am Feuer, trinken mit Laudanum versetzten Wein und lesen sich Gespenstergeschichten vor. Als Lord Byron eines Abends vorschlägt, jeder solle selbst eine Gruselgeschichte schreiben, erinnert sich Mary an einen Sommer in Schottland, als sie und ihre Freundin Isabella den mysteriösen Mr. Booth kennenlernten, einen wesentlich älteren Mann voller Charme und düsteren Geheimnissen …


Bei Büchern um und zu Frankenstein, seinem Monster und deren Erschafferin Mary Shelley (sowie deren Mutter!) bin ich stets interessiert und diese Geschichte klang wahrlich vielversprechend...

Mittwoch, 20. November 2019

{Rezension} Frankissstein ~ Jeanette Winterson

Rezension Frankissstein Eine Liebesgeschichte Jeanette Wintersen Kein & Aber
Frankissstein. Eine Liebesgeschichte| | Jeanette Winterson | | Kein & Aber | | 
Roman | | HC | | 400 Seiten | | 1/1

1816 schreibt Mary Shelley Frankenstein in den Schweizer Bergen. Zweihundert Jahre später, im heutigen Großbritannien, begegnen wir dem transgender Arzt Ry Shelley, der sich in Victor Stein, einen renommierten wie unergründlichen Experten für künstliche Intelligenz verliebt. Klug und mit unvergleichlichem Witz verbindet Winterson diese beiden Erzählstränge zu einer höchst originellen Geschichte, in der die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit, zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz und zwischen biologischer und sexueller Identität verschwinden – eine Geschichte über die Liebe und das Menschsein selbst.


Frankenstein hatte ich damals im Englischunterricht als Schullektüre, von der Mutter der Autorin habe ich vor einer Weile "Eine Verteidigung der Rechte der Frauen" gelesen, das als der Beginn des Kampfes für Frauenrechte in Europa angesehen wird - als ich also dieses Buch in der Vorschau entdeckte, war ich begeistert. Mit hohen Erwartungen und Vorfreude begann ich dieses Buch - und wurde nicht enttäuscht, denn es ist...