Aufs Meer hinaus || Cecilie Enger || Penguin Verlag || (historischer) Roman || HC || 304 Seiten || 1/1
Seit sie denken kann, hat Bertha davon geträumt, ihre streng puritanisch geprägte Heimat im Süden Norwegens hinter sich zu lassen; ein anderes Leben zu führen als das, was von ihr erwartet wird. In der rauen Bergarbeiterstadt Karmøy ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Aufbruch an jeder Straßenecke spürbar – und hier trifft Bertha auch Hanna wieder. Hanna, die so anders ist als andere Frauen und die am liebsten Männerkleidung trägt. Gemeinsam mit Hanna scheint Bertha alles möglich, der Wunsch nach Freiheit und die Sehnsucht nach der Weite des Meeres eint sie, und so machen sie schließlich als die ersten Reederinnen Europas von sich reden. Doch ihre Liebe halten die beiden Frauen zeit ihres Lebens vor der Außenwelt verborgen.
Auf der Leipziger Buchmesse war ich bei der Buchvorstellung und auch wenn die Autorin mich in dem Gespräch (vermutlich auch wegen der Übersetzungen) nicht begeistern konnte, lockte mich doch ihr Buch - Norwegen, Reederinnen, lesbische Liebe? Call me in!